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Dringend notwendige Kapazitätsverstärkung der RE7 Richtung Dessau und Senftenberg

  • 23. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

Pressemitteilung vom 24.09.2025


+++ RE7 Richtung Dessau und Senftenberg: PRO BAHN Berlin/Brandenburg fordert kurzfristige Kapazitätsverstärkung – doppelte Traktion auch am Wochenende noch vor der Vollsperrung der Anhalter Bahn Richtung Bitterfeld+++


Berlin – Der Fahrgastverband PRO BAHN Berlin/Brandenburg fordert den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und DB Regio auf, die Kapazitäten auf der Regionalexpresslinie RE7 umgehend zu erhöhen. Umfangreiche Bauumleitungen und die anhaltend hohe Nachfrage durch das Deutschlandticket treffen derzeit auf zu kurze Zuglängen – insbesondere an Wochenenden. Die Folge sind wiederkehrende Überlastungen und zurückbleibende Fahrgäste. Diese Situation ist nicht akzeptabel und erfordert sofortiges Gegensteuern.


Die fortdauernden Arbeiten auf der Dresdener-Bahn sowie die heute beginnende Sperrung der Anhalter Bahn zwischen Berlin und Bitterfeld bis 13. Dezember 2025, verlagern erhebliche Fahrgastströme auf Ausweichrouten. Besonders betroffen sind die RE7-Äste nach Dessau und Senftenberg, die sich zu zentralen Relationen für Deutschlandticket-Reisende in Richtung Sachsen, Sachsen-Anhalt und Süddeutschland entwickeln.

In der Praxis führt dies zu sehr hohen Auslastungen; Fahrgäste mit Kinderwagen, Gepäck oder Fahrrädern können ihre Reise häufig nicht wie geplant antreten. PRO BAHN erwartet, dass freiwerdende Ressourcen infolge baubedingter Sperrungen – etwa Trassenentgelte auf gesperrten Abschnitten und kurzfristig verfügbare Fahrzeuge – gezielt zur Entlastung der Umleitungsstrecken eingesetzt werden.

Eine proaktive, datenbasierte Einsatzplanung ist jetzt zwingend.

„Die derzeitige Kapazität auf der RE7 reicht an reisestarken Tagen auch heute schon nachweislich nicht aus. VBB und DB Regio müssen kurzfristig auf doppelte Traktion umstellen und Planungsinstrumente vorausschauend nutzen“, erklärt der Landesverband PRO BAHN Berlin/Brandenburg.

Konkret fordert PRO BAHN:

  • Sofortiger, durchgehender Einsatz der vollen Zuglänge (zwei Einheiten) auf der gesamten RE7 – werktags und insbesondere an Wochenenden, mindestens bis zum Ende der Sperrungen.

  • Zusätzliche Verstärkerkapazitäten auf relevanten Umleitungsachsen, insbesondere auf der häufig überfüllten RE10 (Cottbus – Calau – Leipzig).

  • Verbindliche, proaktive Kapazitätssteuerung auf Basis der Auskunftsdaten (u. a. „nur Nahverkehr“/„D-Ticket“) sowie der bekannten Umleitungsverkehre – nicht erst als Reaktion auf Beschwerden.

  • Transparente Kommunikation und Monitoring (z. B. Wochenberichte zu Auslastung und Maßnahmen), um Wirksamkeit und Nachsteuerung sicherzustellen.


Ziel ist ein verlässliches, belastbares Nahverkehrsangebot in Berlin und Brandenburg, das auch in besonderen Betriebssituationen funktioniert. PRO BAHN erwartet die Umsetzung der genannten Maßnahmen, insbesondere während der heute beginnenden Vollsperrung, aber auch darüber hinaus.


Über den Landesverband Berlin/Brandenburg des Fahrgastverbandes PRO BAHN:

Der Fahrgastverband PRO BAHN setzt sich aktiv für die Belange der Fahrgäste gegenüber Verkehrsunternehmen, Verwaltungen und Politikern ein. In zahlreichen Regionen Deutschlands hat PRO BAHN neue Angebote im öffentlichen Verkehr initiiert, wie beispielsweise Spätverkehre und Wochenendangebote, sowie durch Ausschreibungen Aufwertungen angestoßen. Darüber hinaus fordert der Verband verbesserte Anschlüsse, fördert den Erhalt von Bahnlinien und war maßgeblich an der Entwicklung des integralen Taktverkehrs auf der Schiene beteiligt. PRO BAHN entwickelt Konzepte, nimmt in offiziellen Gremien wie Fahrgastbeiräten teil, sensibilisiert Politiker und Verwaltungen für den öffentlichen Verkehr und beeinflusst die öffentliche Diskussion in den Medien. Der Landesverband Berlin/Brandenburg ist die für die Bundesländer Berlin und Brandenburg politisch zuständige Untergliederung des Fahrgastverbandes PRO BAHN.


Landesverbandsbüro:

Wir stehen Ihnen gerne für Auskünfte und auch Live-Interviews zur Verfügung.

Pressesprecher

Matthias Oomen

Mobil: +4917629721326

Telefon: +493036995326

Telefax: +4932121145561

Wir nehmen Sie gerne in unseren Presseverteiler auf: presseverteiler@pro-bahn-berlin-brandenburg.de



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