RE7: Zugverlängerung endlich wieder da, Dauerlösung dringend nötig
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Aktualisiert: vor 15 Minuten
Pressemitteilung vom 03.03.2026
+++ RE7: Überfüllung war absehbar – Die im Dezember eingestellte Zugverlängerung wurde nun endlich wieder eingesetzt – Die Kapazität muss aber dauerhaft steigen+++
Berlin, 03.03.2026 – Der Fahrgastverband PRO BAHN Landesverband Berlin-Brandenburg erinnert daran, dass bereits im Herbst 2025 gegenüber den zuständigen Aufgabenträgern auf die dringende Notwendigkeit einer fortgeführten Kapazitätsverstärkung auf der Linie RE7 nach dem Fahrplanwechsel hingewiesen und rasches Handeln eingefordert wurde. Die bis dahin beauftragte Zugverlängerung wurde mit dem neuen Fahrplan eingestellt. Nun musste die erwartbare Überfüllung erst eintreten, bevor reagiert wurde.
Mit der gemeinsamen Mitteilung haben die drei Aufgabenträger der Linie RE7 – die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Berlin), das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg sowie die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) – nun endlich nachgezogen. Weshalb es so lange gedauert hat und wo konkret Verzögerungen entstanden sind, bleibt bislang unklar.
PRO BAHN macht deutlich: Auch nach den Herbstferien wird die Nachfrage nicht plötzlich verschwinden. Die Kapazitätsmaßnahmen müssen deshalb dauerhaft und verlässlich greifen – insbesondere an Wochenenden, in Ferienzeiten und zu nachfragestarken Tageslagen. Solange Bahnsteigverlängerungen nicht kurzfristig und flächendeckend realisierbar sind, braucht es betriebliche Lösungen, die schnell wirksam sind: Mehr Sitzplätze je Wagen und eine robuste Fahrzeugdisposition.
Konkret fordert PRO BAHN:
eine Überarbeitung des Verkehrsvertrags Netz Elbe-Spree (laufend bis 09.12.2034) mit klaren, verbindlichen Kapazitätsvorgaben für nachfragestarke Relationen,
die Prüfung und – wo möglich – den Einsatz kapazitätsstärkerer Fahrzeuge (z. B. Doppelstockkonzepte bzw. andere großkapazitive Fahrzeuglösungen),
eine schnelle, transparente Umsetzung der angekündigten Maßnahmen inklusive Wirksamkeitskontrolle binnen weniger Wochen.
Nur mit einer dauerhaften Kapazitätsstrategie lässt sich vermeiden, dass die RE7 auch künftig regelmäßig an die Belastungsgrenze gerät – zulasten der Fahrgäste.
Über den Landesverband Berlin/Brandenburg des Fahrgastverbandes PRO BAHN:
Der Fahrgastverband PRO BAHN setzt sich aktiv für die Belange der Fahrgäste gegenüber Verkehrsunternehmen, Verwaltungen und Politikern ein. In zahlreichen Regionen Deutschlands hat PRO BAHN neue Angebote im öffentlichen Verkehr initiiert, wie beispielsweise Spätverkehre und Wochenendangebote, sowie durch Ausschreibungen Aufwertungen angestoßen. Darüber hinaus fordert der Verband verbesserte Anschlüsse, fördert den Erhalt von Bahnlinien und war maßgeblich an der Entwicklung des integralen Taktverkehrs auf der Schiene beteiligt. PRO BAHN entwickelt Konzepte, nimmt in offiziellen Gremien wie Fahrgastbeiräten teil, sensibilisiert Politiker und Verwaltungen für den öffentlichen Verkehr und beeinflusst die öffentliche Diskussion in den Medien. Der Landesverband Berlin/Brandenburg ist die für die Bundesländer Berlin und Brandenburg politisch zuständige Untergliederung des Fahrgastverbandes PRO BAHN.
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