Generalsanierung Hamburg–Berlin: Fahrgäste brauchen Klarheit
- 20. Feb.
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Pressemitteilung des Fahrgastverbands PRO BAHN - LV Schleswig-Holstein/ Hamburg und LV Berlin-Brandenburg
Hamburg/Berlin, 20.02.2026
Der Winter wird die Fahrgäste noch ins Jahr hinein verfolgen. Die Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg Berlin wird länger dauern. Nicht nur, dass die Fahrgäste hier weiter bei den Umleitungen im Zug oder auch mit dem Schienenersatz-Bus deutlich länger unterwegs sein müssen, sondern auch die Fahrgäste an den Umleitungsstrecken Lübeck – Bad Kleinen wie auch Hamburg (–Uelzen ) – Hannover wissen nicht, ob ihre Strecken ab 1. Mai wie geplant für Bauarbeiten gesperrt werden.
Damit können Fahrgäste ihre Reisen nicht verlässlich planen. Der Fahrgastverband PRO BAHN kann nachvollziehen, dass die Bauarbeiten durch den ungewöhnlich starken Frost und Schnee in Verzug geraten sind. Mit einem solchen Winter hat kaum einer gerechnet. Zudem unterstützen wie die Generalsanierungen generell, da keine Alternativen in Sicht sind, um den Sanierungsstau zu lösen.
„Jetzt aber muss schnell Klarheit geschaffen werden, wie es weitergeht“ fordert der Ehrenvorsitzende des Fahrgastverbands, Karl-Peter Naumann, „Fernreisende müssen ihre Reisen planen können und Pendler müssen wissen, wie sie zur Arbeit kommen.“
Es ist den Fahrgästen nicht zuzumuten, drei Wochen bis zum 13. März zu warten, wie es die DB verkündet hat. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert für die Fahrgäste deutlich schnellere Antworten.
„Wir Fahrgäste erwarten, dass uns in den nächsten Tagen zumindest die grobe Richtung der Ersatzverkehre mitgeteilt wird, damit die Fahrgäste sich darauf einstellen können", fordert Martin Pogatzki, Vorsitzender der Landesverbands Berlin/Brandenburg.
Bereits jetzt sollte man sagen können, dass es 6 oder 8 Wochen dauern kann, dass Züge und Busse in etwa so fahren wie bisher oder dass der Baubeginn auf den Strecken Lübeck – Bad Kleinen und Hamburg – Hannover entsprechend verschoben wird. Und wenn es ein komplett anderes Konzept geben wird, müssen die Fahrpläne ab 13.3. zur Verfügung stehen. Wichtig ist auch, dass jetzt mögliche andere Varianten der Ersatzverkehre geprüft werden.
Karl-Peter Naumann Ehrenvorsitzender und Pressesprecher des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, E-Mail: k.naumann@pro-bahn.de
Martin Pogatzki Vorsitzender des PRO BAHN Landesverbandes Berlin/BrandenburgE-Mail: info@pro-bahn-berlin-brandenburg.de
Fahrgastverband PRO BAHN - Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.Postfach 21 01 4610501 Berlin


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