Verlängerung der Sperrung Hamburg-Berlin: Was bedeutet das für Fahrgäste?
- vor 4 Tagen
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Die Deutsche Bahn hat heute ihr Konzept zur winterbedingten Verlängerung der Bauarbeiten zwischen Hamburg und Berlin vorgestellt. Positiv: Die Sperrung zwischen Hamburg/Lüneburg und Celle endet wie geplant am 10.7., sodass Fahrgäste hier nicht länger umplanen müssen. Die Entscheidung, einzelne Maßnahmen auf die Generalsanierung 2029 zu verschieben, ist aus Sicht von PRO BAHN sinnvoll.
Die Sanierung zwischen Hamburg und Berlin dauert jedoch sechs Wochen länger. PRO BAHN begrüßt, dass der Abschnitt Hamburg–Hagenow Land bereits am 15. Mai und damit früher als erwartet wieder in Betrieb geht. Das erleichtert die Anreise nach Schwerin und Rostock und verkürzt für viele Pendler die Nutzung von Ersatzverkehren auf nur 14 zusätzliche Tage.
Kritisch bleibt die Situation für Pendler, die derzeit unter den Schlechtleistungen des Ersatzbus-Betreibers Ecovista leiden. Hier fordern wir, dass die beauftragenden Bahnen den Druck erhöhen, damit die bestellte Qualität wieder erreicht wird.
Weitere Änderungen betreffen die Strecke Lübeck–Bad Kleinen, die nun erst ab 15.5. gesperrt wird. Der RE 5 (Rostock–Berlin) fährt nicht über Güstrow, dafür hält der RE 85 (Berlin–Schwerin) dort. Ziel ist, Verspätungen auf eingleisigen Abschnitten zu minimieren.
PRO BAHN fordert, dass Generalsanierungen künftig nicht vor Februar beginnen, um Winterpannen zu vermeiden. Noch besser wäre eine frühere Freigabe der Strecke bis Hagenow am 14.5., da an Himmelfahrt mit hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist.
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