DB InfraGO darf die S-Bahn-Weichen am Hauptbahnhof nicht einsparen!
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Nach aktuellem Stand will DB InfraGO offenbar darauf verzichten, die seit vielen Jahren im Rahmen von i2030 vorgesehenen zusätzlichen S-Bahn-Weichen am Berliner Hauptbahnhof beim Umbau 2027 einzubauen. PRO BAHN Berlin-Brandenburg warnt eindringlich vor diesem Schritt.
S-Bahn-Weichen: Worum es geht
Für die Fahrgäste hat der Verzicht auf die zusätzlichen Weichen gravierende Folgen: Bei Störungen bliebe weiterhin keine Möglichkeit, einen stabilen 10-Minuten-Pendelverkehr zwischen Friedrichstraße und Tiergarten einzurichten. Es bliebe stattdessen beim unzuverlässigen 20-Minuten-Takt – mit entsprechend hohem Stresslevel für Umsteigende.
Vermeintliche Einsparung mit hohen Folgekosten
Die vermeintliche Einsparung bei der Infrastruktur führt damit – wie so oft – an anderer Stelle zu deutlich höheren Kosten, unter anderem beim S-Bahn-Betreiber, und vor allem zu erheblichen Nachteilen für die Fahrgäste. Wieder einmal scheint sich ein Unternehmensteil der Deutschen Bahn für sich selbst zu optimieren, während die Folgekosten andere Bereiche tragen.
Unsere Forderung
PRO BAHN fordert die Bundesregierung auf, diesen Unsinn endlich zu beenden und die Bahn als Gesamtsystem zu betrachten. Gerade an einer kleinen Infrastrukturmaßnahme wie diesen Weichen zeigt sich deutlich, welche Folgen die getrennte Optimierung einzelner Unternehmensbereiche hat.


